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Imobilienblase

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Entstehung einer Immobilienblase

Der Hauptantrieb einer Immobilienblase ist eine ausgeprägte Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage. Steigende Einkommen, wirtschaftlicher Aufschwung und niedrige Zinsen verleiten auch immer mehr Menschen und Geringverdiener dazu, in Immobilien zu investieren. Insbesondere in Metropolen führt ein hoher Zuzug oft zu einem knappen Wohnraumangebot. Wenn die Bautätigkeit nicht mit dem Bevölkerungswachstum Schritt hält, kommt es zu einem Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage, was die Preise in die Höhe treibt.

 

Symptome einer Immobilienblase

Es gibt verschiedene Indikatoren, die auf eine Immobilienblase hindeuten. Dazu gehört ein kontinuierlicher Anstieg der Immobilienpreise, unabhängig von Durchschnittseinkommen und Inflation. Ein weiterer Hinweis ist eine starke spekulative Aktivität, bei der Käufer Immobilien mit der Absicht erwerben, um sie später zu einem höheren Preis wieder zu verkaufen. Zudem kann eine lockere Kreditvergabepolitik, in der Banken auch an Personen mit geringer Kreditwürdigkeit Kredite vergeben, eine Immobilienblase begünstigen.

Auswirkungen einer Immobilienblase

Wenn eine Immobilienblase platzt, fallen die Preise oft genauso schnell, wie sie gestiegen sind. Dies kann weitreichende Auswirkungen haben, nicht nur auf Immobilienbesitzer und Investoren, sondern auf die gesamte Wirtschaft. Die Auswirkungen können sich auf Banken, Bauunternehmen und die öffentlichen Haushalte erstrecken. Es kann zu Insolvenzen und Arbeitslosigkeit führen und in schlimmsten Fällen sogar eine Wirtschaftskrise auslösen.

Für Immobilieneigentümer, die nach einer Zinserhöhung eine Anschlussfinanzierung benötigen und die höheren Tilgungsraten nicht bewältigen können, oder die aus verschiedenen Gründen zu einem Immobilienverkauf gezwungen sind, kann das Platzen einer Immobilienblase hohe finanzielle Einbußen bedeuten.

Immobilienkäufer hingegen könnten von einem Preisrückgang profitieren, allerdings nur dann, wenn sie Ruhe bewahren und planen, ihre Immobilie auch längerfristig zu halten. Nach einer Beruhigung werden die Immobilienpreise dann wieder stetig steigen. 

Wie Sie sich vor einer Immobilienblase schützen

  • Realistische Immobilienbewertung: Bevor Sie eine Immobilie kaufen, sollten Sie eine fachkundige Immobilienbewertung durchführen lassen.
 
  • Betrachtung des Verhältnisses von Kaufpreis zu Mieteinnahmen: Wenn die Kaufpreise schneller steigen als die Mietpreise, kann dies ein Anzeichen für eine überhitzte Immobilienblase sein.
 
  • Vermeidung von Spekulationen: Immobilien sollten primär als langfristige Investitionen betrachtet und nicht für kurzfristige Spekulationen genutzt werden.
 
  • Stabile Immobilienfinanzierung: Achten Sie auf eine solide und nachhaltige Finanzierungsstruktur. Eine hohe Eigenkapitalquote und eine moderate Verschuldung sind hierbei am sinnvollsten.
 
  • Diversifikation des Portfolios: Um das Risiko zu streuen, sollte nicht das gesamte Vermögen in Immobilien investiert werden. Eine diversifizierte Anlagestrategie kann dazu beitragen, das Risiko von Wertverlusten zu minimieren.
 
  • Langfristige Finanzierung: Bei der Finanzierung sollten Sie auf eine lange Zinsbindung achten. So können Sie sich gegen steigende Zinsen absichern und haben Planungssicherheit für einen langen Zeitraum.

 

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