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Der demografische Wandel im Ruhrgebiet 

 

Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Herne, Moers, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen und Witten.

 

Die Demografie AG an der Ruhr ist ein Zusammenschluss von Fachleuten und Experten, die sich mit dem Studium und der Analyse der demografischen Entwicklung in verschiedenen Städten der Ruhrregion befassen. Die beteiligten Ortschaften umfassen Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Herne, Moers, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen und Witten. In diesem Text geht es ausschließlich um den demographischen Wandel. Änderungen von Immobilienpreisen blieben unberücksichtigt. Den aktuellen Wert Ihrer Immobilie erhalten Sie aber über unsere kostenlose Immobilienbewertung. 

Im Jahr 2013 begann die Demografie AG ihre Arbeit und legte ihren Fokus auf die demografischen Trends und Veränderungen in diesen Städten. Durch die Zusammenarbeit von Forschern, Statistikern und Sozialwissenschaftlern konnten umfangreiche Daten gesammelt und analysiert werden, um ein umfassendes Bild der demografischen Situation in der Region zu zeichnen.

Die Demografie AG verfolgt das Ziel, das Verständnis für die demografischen Prozesse und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft zu verbessern. Dazu gehören unter anderem die Analyse von Bevölkerungswachstum und -rückgang, Altersstruktur, Migration, Haushaltsstrukturen und Bildungsniveau.

Im Laufe der Jahre hat die Demografie AG regelmäßige Berichte und Veröffentlichungen erstellt, die die demografischen Veränderungen in den beteiligten Ortschaften darstellen. Die Forschungsergebnisse wurden mit den lokalen Behörden und Entscheidungsträgern geteilt, um eine fundierte Grundlage für die Entwicklung von Maßnahmen und Strategien zu schaffen, die den Herausforderungen der demografischen Veränderungen gerecht werden.

Seit 2013 hat die Demografie AG einen wertvollen Beitrag zur Planung und Gestaltung der Zukunft der beteiligten Städte geleistet. Sie hat dazu beigetragen, die demografischen Trends zu verstehen und Handlungsempfehlungen abzuleiten, um auf die spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen jeder Ortschaft einzugehen.

Die Arbeit der Demografie AG ist von großer Bedeutung, da sie einen Beitrag zur langfristigen Entwicklung und nachhaltigen Gestaltung der Städte leistet. Durch die kontinuierliche Überwachung und Analyse der demografischen Veränderungen können die Städte besser auf die Bedürfnisse ihrer Bevölkerung reagieren und Strategien entwickeln, um eine positive Entwicklung zu fördern.

Die Demografie AG an der Ruhr hat sich als wichtige Institution etabliert und wird auch in Zukunft eine bedeutende Rolle bei der Erforschung und Analyse der demografischen Entwicklung in den beteiligten Ortschaften spielen. Durch ihre Arbeit tragen sie dazu bei, dass die Städte der Ruhrregion auf die demografischen Herausforderungen vorbereitet sind und Maßnahmen ergreifen können, um eine positive und nachhaltige Entwicklung sicherzustellen.

Der demografische Wandel beschreibt die Veränderungen in Größe und Zusammensetzung der Bevölkerung aufgrund steigender Lebenserwartung, sinkender Geburtenraten, Zuwanderung und Veränderungen in den Lebensformen. Diese langfristigen Entwicklungen, die oft mit den Schlagworten „weniger, älter, bunter“ zusammengefasst werden, stellen Städte und Gemeinden in nahezu allen Bereichen vor große Herausforderungen. Es erfordert Anpassungen in der Infrastruktur sowie in Bereichen wie Kinderbetreuung, Bildung, Gesundheit, Pflege und Wohnungsmarkt. Besonders kurzfristig können auch andere Trends wie erhöhte Zuwanderung durch die Ost-Erweiterung der Europäischen Union und Flüchtlingszuzüge aus Krisengebieten beobachtet werden.

Die Beschreibung der Bevölkerungsentwicklung und -struktur ist eine zentrale Aufgabe der statistischen und stadtforschenden Dienststellen in den Kommunen. Politik, Verwaltung, Bürgerinnen und Bürger sowie Interessierte in Wirtschaft und Wissenschaft müssen mit geeigneten (Kenn-)Zahlen informiert werden, um Transparenz und Planungsgrundlagen zu schaffen. Obwohl die Aufgabe in allen Kommunen die gleiche ist, unterscheiden sich Art und Umfang der Berichterstattung. Dies erschwert manchmal den Vergleich von Strukturen, Entwicklungen und Trends oder erfordert zusätzlichen Aufwand.

Um eine vergleichbare Berichterstattung auf kommunaler Ebene zu fördern, hat der Verband Deutscher Städtestatistiker (VDSt) im Jahr 2011 den „Indikatoren- und Merkmalskatalog zum demografischen Wandel“ veröffentlicht. Die darin vorgeschlagenen Standards können in den meisten Großstädten umgesetzt werden und fördern eine interkommunale Zusammenarbeit.

Bereits seit den 1980er Jahren gibt es im Ruhrgebiet einen informellen interkommunalen Austausch der Städtestatistiker, die sogenannte AG-Ruhr. Auf Basis der vom VDSt vorgeschlagenen Standardindikatoren wurde in diesem Kreis vorgeschlagen, gemeinsam eine Datenbasis für vergleichende Beobachtungen des demografischen Wandels zu schaffen. Die Städte Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Herne, Moers, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen und Witten haben sich auf eine entsprechende Zusammenarbeit geeinigt.

Aus den vorgeschlagenen Merkmalen und Indikatoren wurde eine Auswahl getroffen, die als aussagekräftig und vergleichbar betrachtet wurde und mit vertretbarem Arbeitsaufwand von den meisten Städten bereitgestellt werden konnte. Dabei wurden Daten zur Bevölkerungsstruktur nach Altersjahren, Geschlecht und Staatsangehörigkeit aus den Einwohnerregistern der Städte gesammelt. Auch Informationen zu Geburten, Sterbefällen und Wanderungsbewegungen wurden aus entsprechenden Bewegungsregistern aufbereitet.

Die demografische Struktur der Bevölkerung wird im Wesentlichen durch das Alter, Geschlecht und die Staatsangehörigkeit beschrieben. Diese Merkmale bilden die Grundlage für diesen Bericht. In Bezug auf das Alter werden standardmäßig drei Gruppen unterschieden:

Unter 18 Jahre – Bildungsphase, 18 bis 64 Jahre – Berufs- bzw. Erwerbsphase (auch bekannt als erwerbsfähiges Alter) und 65 Jahre oder älter – Ruhestandsphase.

Die Altersstruktur in den einzelnen Städten wird für die Gesamtbevölkerung, Männer und Frauen, sowie für Deutsche ohne weitere Staatsangehörigkeit und Nichtdeutsche bzw. Doppelstaatsangehörige verglichen. Die Einbeziehung von Doppelstaatsangehörigen in die Kategorie „Nichtdeutsche“ erfasst zwar nicht alle Personen mit Migrationshintergrund (da es keine einheitlichen Auswertungsroutinen für alle Städte gibt), berücksichtigt jedoch die Tatsache, dass in den frühen 90er Jahren viele Aussiedlerinnen und Aussiedler mit doppelter Staatsangehörigkeit nach Deutschland gekommen sind und dass seit der Änderung des Staatsangehörigkeitsrechts im Jahr 2000 viele Kinder ausländischer Eltern eine doppelte Staatsangehörigkeit haben (sogenannte Optionskinder). Die bisherige Unterscheidung zwischen Deutschen und Nichtdeutschen hätte diese beiden vergleichsweise großen Gruppen den Deutschen zugeordnet.

Die Bevölkerung wird anhand des Hauptwohnsitzes dargestellt. Personen, die nur mit einem Nebenwohnsitz gemeldet sind, werden nicht berücksichtigt, da sie andernfalls doppelt gezählt würden, wenn sie in einer der anderen beteiligten Städte einen Hauptwohnsitz oder weitere Nebenwohnungen hätten. Der Stichtag für den Vergleich der Bevölkerungsstrukturen ist der 31.12.2013.

Ergebnisse

In allen zwölf teilnehmenden Städten des Städtevergleichs lebten zum 31.12.2013 insgesamt über 3,3 Millionen Menschen (vgl. Tabelle 2.1). Die beiden größten Städte sind Dortmund mit 583.658 und Essen mit 573.115 Einwohnerinnen und Einwohnern. Anschließend folgen Duisburg (488.472) und Bochum (362.947), gefolgt von Gelsenkirchen (258.094), Oberhausen (210.354), Hagen (189.379), Mülheim an der Ruhr (168.199), Herne (158.277), Bottrop (115.808), Moers (103.386) und Witten (97.826). Gemessen an der Größe der berücksichtigten Gemeinden ist der Bereich der sogenannten Metropole Ruhr also ein eher heterogener Raum.

Gesamtbevölkerung

Eher geringfügige als signifikante Unterschiede – Die Altersstruktur der Bevölkerung in den Städten weist nur geringfügige Unterschiede auf (vgl. Tabelle 2.2 und Abbildung 1). Knapp zwei Drittel der Einwohnerinnen und Einwohner befinden sich im erwerbsfähigen Alter zwischen 18 und 64 Jahren. Die Anteile liegen in acht der zwölf Städte zwischen 62,0 % und 63,5 %. Bochum (64,2 %) und Dortmund (64,0 %) weichen geringfügig nach oben ab, während Hagen (61,6 %) und Mülheim an der Ruhr (61,2 %) leicht nach unten abweichen.

Die zweitgrößte Altersgruppe in allen Städten sind die Personen ab 65 Jahren. Die Anteile bewegen sich meist zwischen 21,0 % und 22,5 %. In Dortmund, Duisburg und Gelsenkirchen liegen die Anteile unter 21 %, während Mülheim an der Ruhr mit 23,7 % den höchsten Anteil aufweist.

Somit sind die Senioren und Seniorinnen in allen Städten stärker vertreten als die Minderjährigen, deren Anteile überwiegend zwischen 15 % und 16 % liegen. Die niedrigsten Anteile sind in Bochum (14,2 %) und Witten (14,9 %) zu verzeichnen, während Duisburg (16,6 %), Gelsenkirchen (16,4 %) und Hagen (16,1 %) etwas höhere Anteile haben.

Gemessen am Durchschnittsalter (vgl. Tabelle 2.15) ist die Bevölkerung in Dortmund (43,6 Jahre) und Duisburg (43,8 Jahre) am jüngsten, während Mülheim an der Ruhr (45,9 Jahre) und Moers (45,6 Jahre) die ältesten Bevölkerungsstrukturen aufweisen.

Frauen und Männer

Bei den Personen ab 65 Jahren gibt es deutlich mehr Frauen als Männer, während in der erwerbsfähigen Bevölkerung beide Geschlechter nahezu gleich stark vertreten sind. Bei den Minderjährigen gibt es etwas mehr Jungen als Mädchen.

In allen Städten leben Ende 2013 mehr Frauen als Männer, wobei ihr Anteil zwischen 51 % und 52 % liegt. Dies ist auf die höhere Lebenserwartung von Frauen und die höheren Verluste während der Kriege bei den heute über 85-jährigen Männern zurückzuführen. Insgesamt sind zwischen 57 % und 59 % der Personen ab 65 Jahren weiblich (Ausnahme: Moers mit 56,5 %). Bei den jüngeren Altersgruppen zeigen sich deutlich andere Verhältnisse: Bei der erwerbsfähigen Bevölkerung liegt der Frauenanteil meist knapp unter 50 %, während er bei den Minderjährigen in fast allen Städten bei rund 49 % liegt (vgl. Tabelle 2.8 und Abbildung 4).

Dementsprechend unterscheiden sich die Altersgruppenanteile von Frauen und Männern

Im Durchschnitt sind Frauen in fast allen Städten etwa drei Jahre älter als Männer. Der Unterschied ist minimal in Moers mit 2,6 Jahren und maximal in Herne mit 3,4 Jahren. Männer (42,1 Jahre) und Frauen (45,1 Jahre) sind im Durchschnitt am jüngsten in Dortmund und am ältesten in Mülheim an der Ruhr (Männer: 44,3 Jahre, Frauen: 47,5 Jahre).

Deutsche ohne weitere Staatsangehörigkeit sowie Nichtdeutsche und Doppelstaater/-innen2

Nichtdeutsche bzw. Doppelstaater/-innen sind in allen Städten keine kleine Minderheit mehr und deutlich jünger.

Der Anteil der Doppelstaater/-innen und Nichtdeutschen variiert in den betrachteten Städten stark, zwischen 17 % und fast 28 % (vgl. Tabelle 2.14 und Abbildung 7). Städte wie Bottrop, Witten und Oberhausen haben einen geringen Anteil von unter 18 %, während Duisburg, Gelsenkirchen und Hagen mit über 26 % die höchsten Werte aufweisen.

Der Anteil der Doppelstaater/-innen und Nichtdeutschen ist stark altersabhängig. Bei den Personen ab 65 Jahren ist der Anteil niedrig, zwischen 7,1 % in Essen und 11,8 % in Duisburg (vgl. Abbildung 7). Bei den Minderjährigen zeigt sich ein anderes Bild: Nur in Witten (22,6 %) liegt der Anteil unter einem Viertel, während er in den meisten Städten bei etwa einem Drittel liegt. In Gelsenkirchen (48,4 %), Duisburg (47,6 %) und Hagen (45,8 %) hat sogar fast jede zweite Minderjährige bzw. jeder zweite Minderjährige eine nichtdeutsche oder doppelte Staatsangehörigkeit. Der Anteil an der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter liegt meist bei etwa einem Fünftel, wobei die Anteile in Hagen (29,0 %), Duisburg (26,4 %) und Gelsenkirchen (25,6 %) besonders hoch sind.

Die Altersstruktur der Deutschen ohne weitere Staatsangehörigkeit und der Doppelstaater/-innen bzw. Nichtdeutschen unterscheidet sich erheblich: Bei den Deutschen ohne weitere Staatsangehörigkeit ist der Anteil der Personen ab 65 Jahren etwa doppelt so hoch wie der Anteil der Minderjährigen, während bei den Doppelstaatern/-innen der Anteil der Minderjährigen oft dreimal so hoch ist wie der Anteil der Personen ab 65 Jahren (vgl. Tabelle 2.11 und 2.13, Abbildung 5 und 6). Demzufolge liegt das Durchschnittsalter der Doppelstaater/-innen und Nichtdeutschen zwischen 32,5 Jahren in Gelsenkirchen und 37,5 Jahren in Witten, während das Durchschnittsalter der Deutschen ohne weitere Staatsangehörigkeit zwischen 46,5 Jahren in Oberhausen und 48,8 Jahren in Hagen liegt (vgl. Tabelle 2.15).

Der Anteil der minderjährigen Deutschen ohne weitere Staatsangehörigkeit variiert zwischen den Städten nicht stark. Der niedrigste Anteil liegt bei 11,5 % in Gelsenkirchen und der höchste bei 14,2 % in Oberhausen. Bei den Doppelstaater/-innen und Nichtdeutschen ist die Spannweite größer: Witten weist den niedrigsten Anteil an Minderjährigen mit 19,9 % auf, während Gelsenkirchen den höchsten Anteil mit 30,2 % hat. Duisburg (29,3 %) und Bottrop (29,0 %) liegen knapp dahinter.

Der Anteil der Personen im erwerbsfähigen Alter (18 bis 64 Jahre) ist weniger eindeutig. In Bottrop, Duisburg und Gelsenkirchen ist der Anteil der Deutschen ohne weitere Staatsangehörigkeit höher, während er in Moers identisch ist. In den anderen Städten ist der Anteil der Personen mit nichtdeutscher oder doppelter Staatsangehörigkeit höher.

Der Anteil der 18- bis 64-Jährigen bei den Nichtdeutschen bzw. Doppelstaatern/-innen ist höher. Die Anteile liegen zwischen 60,5 % (Deutsche ohne weitere Staatsangehörigkeit in Hagen) und 69,3 % (Doppelstaater/-innen und Nichtdeutsche in Witten), wodurch die Spannweite geringer ist als bei den anderen Altersgruppen.

Die Anteile der 65-Jährigen oder Älteren schwanken bei den Deutschen ohne weitere Staatsangehörigkeit zwischen 23,7 % in Oberhausen und 27,5 % in Hagen, während sie bei den Doppelstaatern/-innen bzw. Nichtdeutschen zwischen 7,6 % in Essen und 10,8 % in Witten liegen.

In Bezug auf die Altersjahrgänge zeigt sich ein ähnliches Bild bei den über 40-Jährigen, während sich die Städte bei den unter 40-Jährigen unterscheiden.

Die Bevölkerungspyramiden sollten für die Altersjahrgänge unter und ab etwa 40 Jahren separat betrachtet werden. Die Bevölkerungsstruktur der über 40-Jährigen ist in allen Städten sehr ähnlich. Typisch sind die geburtenstarken Jahrgänge der heute 45- bis 60-Jährigen, während die Jahrgänge der in den 30er-Jahren Geborenen, die heute etwa 75 bis 80 Jahre alt sind, vergleichsweise stark vertreten sind und einen deutlichen Frauenüberschuss aufweisen. Die geringen Geburtenzahlen in den Kriegs- und Nachkriegsjahren spiegeln sich in den weniger bevölkerten Jahrgängen zwischen 65 und 70 Jahren wider.

Bei den unter 40-Jährigen ist das Bild differenzierter. Insbesondere in den Universitätsstädten gibt es starke Jahrgänge zwischen etwa 20 und 30 Jahren. In Bottrop und Moers ist diese Häufung nicht zu beobachten, während sie in Herne und Mülheim an der Ruhr weniger ausgeprägt ist. Bei den unter 10-Jährigen gibt es kontinuierliche Rückgänge, zum Beispiel in Hagen, Herne und Bottrop. Auf der anderen Seite gibt es Städte wie Bochum, Dortmund und Essen, in denen die Jahrgänge der 0- bis 10-Jährigen etwa gleich stark vertreten sind.

Der Altersaufbau der Doppelstaater/-innen und Nichtdeutschen weist in der Regel eine Spitzenform auf. Ausnahmen sind Essen mit vergleichsweise niedrigen Zahlen von unter 20-Jährigen, Oberhausen und Witten mit den stärksten Jahrgängen zwischen 30 und 40 Jahren sowie Mülheim an der Ruhr mit niedrigen Zahlen von 10- bis 20-Jährigen Doppelstaatern/-innen und Nichtdeutschen.

Die Entwicklung der Bevölkerung von 2008 bis 2013

Nach der Analyse der aktuellen Bevölkerungsstruktur wird in diesem Kapitel die Entwicklung der Bevölkerung auf Basis eines Fünfjahresvergleichs zwischen 2008 und 2013 beschrieben. Dabei werden die Daten nach den drei Altersgruppen sowie nach Deutschen ohne weitere Staatsangehörigkeit im Vergleich zu Doppelstaatern/-innen bzw. Nichtdeutschen differenziert. Der Abschluss erfolgt mit einem Blick auf die Altersjahrgänge anhand des Vergleichs der Bevölkerungspyramiden für 2008 und 2013.

Gesamtbevölkerung

Bevölkerungsrückgänge überwiegen – in allen Altersgruppen, aber besonders bei den Minderjährigen

Mit Ausnahme von Dortmund (+0,5 %) verzeichnen alle Städte zwischen 2008 und 2013 einen Bevölkerungsrückgang.  Der Rückgang ist am geringsten in Essen (-0,7 %) und am höchsten in Hagen (-3,3 %).

Die Verluste betreffen alle Altersgruppen, wobei die unter 18-Jährigen besonders stark betroffen sind. Ihre Zahl ist in Dortmund und Duisburg nur um 3,5 % zurückgegangen, während sie in Bottrop, Hagen und Oberhausen um fast 10 % gesunken ist. Dieser Trend hat sich nur im letzten Jahr (2013) in Duisburg, Dortmund und Gelsenkirchen nicht weiter fortgesetzt. Insgesamt sind sowohl die absoluten Zahlen als auch die Anteile der unter 18-Jährigen an der Bevölkerung in allen Städten im Fünfjahresvergleich leicht rückläufig

Bei der erwerbsfähigen Bevölkerung zwischen 18 und 64 Jahren ist das Bild weniger eindeutig. Generell sind auch hier die Zahlen rückläufig, aber mit Dortmund, Essen und Duisburg gibt es drei Universitätsstädte, die in dieser Altersgruppe leichte Zuwächse verzeichnen. Insgesamt sind die Verluste unterdurchschnittlich, und die Anteile an der Bevölkerung sind in allen Städten gestiegen

Noch spiegeln sich die Auswirkungen des demografischen Wandels nicht in steigenden Zahlen von Personen im Alter von 65 Jahren oder älter wider. Abgesehen von Moers (+0,4 %) sind die Zahlen in allen Städten leicht rückläufig, während die Bevölkerungsanteile über die fünf Jahre hinweg etwa stabil geblieben sind

Deutsche ohne weitere Staatsangehörigkeit im Vergleich zu Doppelstaatern/-innen und Nichtdeutschen:

Die Anzahl der Deutschen ohne weitere Staatsangehörigkeit nimmt ab, während die Zahl der Doppelstaater/-innen und Nichtdeutschen zunimmt.

Die Anzahl der Deutschen ohne weitere Staatsangehörigkeit ist in allen Städten zwischen 2008 und 2013 gesunken. Die Rückgänge liegen zwischen 3,4 % in Witten und 7,1 % in Hagen. Die gestiegenen Zahlen von Doppelstaatern/-innen und Nichtdeutschen (zwischen 6,1 % in Witten und 17,0 % in Mülheim an der Ruhr) können die Rückgänge bei der Bevölkerung mit ausschließlich deutscher Staatsangehörigkeit nur teilweise ausgleichen.

Die Einbußen bei den Minderjährigen sind bei den Deutschen ohne weitere Staatsangehörigkeit überdurchschnittlich. Lediglich in Witten und Essen ist die Rate einstellig, während in Hagen, Duisburg und Gelsenkirchen die Zahlen um fast ein Fünftel zurückgegangen sind. Die Entwicklung bei den minderjährigen Doppelstaatern/-innen und Nichtdeutschen ist sehr unterschiedlich. In Witten ist ihre Zahl wie bei der Bevölkerung mit ausschließlich deutscher Staatsangehörigkeit rückläufig, während sie in Mülheim an der Ruhr um fast 30 % gestiegen ist. Hohe Anstiege verzeichnen auch Duisburg (19,2 %) und Gelsenkirchen (11,2 %).

Der Anteil der Minderjährigen an der Bevölkerung ist bei den Doppelstaatern/-innen und Nichtdeutschen deutlich höher als bei den Deutschen ohne weitere Staatsangehörigkeit. Bei letzteren liegt der Anteil lediglich zwischen rund 11,5 % (Gelsenkirchen) und 14,2 % (Oberhausen), während er bei ersteren nur in Witten knapp unter 20 % liegt und in Gelsenkirchen nochmals mehr als 10 Prozentpunkte höher ist. In beiden Gruppen sind die Anteile zwischen 2008 und 2013 größtenteils zurückgegangen. Nur die Doppelstaater/-innen und Nichtdeutschen in Mülheim an der Ruhr und Duisburg stehen diesem Trend entgegen.

Zwar ist auch die Zahl der Deutschen ohne weitere Staatsangehörigkeit im erwerbsfähigen Alter (18 bis unter 65 Jahre) zwischen 2008 und 2013 in allen Städten zurückgegangen, jedoch nicht in gleichem Maße wie die Zahl der Minderjährigen. Die Werte schwanken zwischen -2,8 % in Bottrop, Duisburg und Mülheim an der Ruhr und -4,9 % in Hagen. Im Gegensatz dazu ist die Zahl der Doppelstaater/-innen bzw. Nichtdeutschen zwischen 18 und 64 Jahren in allen Städten gestiegen, mit einem Minimum von 6,9 % in Moers und Witten und einem Maximum von 17,3 % in Essen.

Der Anteil der 18- bis 64-Jährigen an der Gesamtbevölkerung liegt 2013 bei der deutschen Bevölkerung ohne weitere Staatsangehörigkeit in den Städten zwischen 60 % und 64 %. Bei den Doppelstaatern/-innen und Nichtdeutschen liegt er zum Teil auf ähnlichem Niveau, teilweise sogar etwas höher.

Der Anteil der 18- bis 64-Jährigen an der Gesamtbevölkerung liegt 2013 bei der deutschen Bevölkerung ohne weitere Staatsangehörigkeit in den Städten zwischen 60 % und 64 %. Insbesondere Witten, Oberhausen und Essen weisen Anteile zwischen 68 % und 70 % auf. Bei den Deutschen ohne weitere Staatsangehörigkeit sind die Anteile zwischen 2008 und 2013 gestiegen, während die Entwicklung bei den Doppelstaatern/-innen und Nichtdeutschen uneinheitlich ist. Es gibt Städte mit steigenden Anteilen (Essen), ebenso wie solche mit stagnierenden (Hagen, Gelsenkirchen) oder sinkenden Anteilen (Mülheim an der Ruhr, Duisburg).

Die Zahl der 65-jährigen oder älteren Deutschen ohne weitere Staatsangehörigkeit lag 2013 zwischen 1,6 % (Bottrop) und 7,4 % (Gelsenkirchen) und war damit niedriger als 2008. Im gleichen Zeitraum ist die Zahl der Doppelstaater/-innen und Nichtdeutschen in dieser Altersgruppe jedoch deutlich gestiegen. Aufgrund der niedrigen Ausgangswerte sollten die Zuwächse um ein Viertel bis ein Drittel jedoch nicht überbewertet werden.

Die Anteile erreichen 2013 nur in Moers und Witten knapp über 10 %. Bei der deutschen Bevölkerung ohne weitere Staatsangehörigkeit liegen die Anteile dagegen zwischen 23 % und 28 %.

Altersaufbau der Bevölkerung

Es gibt nur gravierende Unterschiede zwischen den Städten hinsichtlich der Entwicklung der Zahl junger Erwachsener.

Der Vergleich der Bevölkerungspyramiden von 2008 und 2013  zeigt zunächst in weiten Teilen eine weitgehend lineare Verschiebung der Alterskohorten. Die Babyboomer sind nun zwischen 45 und 50 Jahre alt anstelle von 40 bis 45 Jahren. Die geburtenschwachen Jahrgänge der letzten Kriegs- und ersten Nachkriegsjahre sind nun zwischen 65 und 70 Jahren statt zwischen 60 und 65 Jahren. Ab etwa dem 75. Lebensjahr führen Sterbefälle zu einer zunehmenden Verkleinerung der Altersgruppen. Diese Beobachtungen sind in allen Städten vergleichbar.

Es ist jedoch insbesondere bei der Altersgruppe der jungen Erwachsenen (etwa zwischen 18 und 27 Jahren) eine sichtbar unterschiedliche Dynamik in den Städten zu erkennen. In den großen Universitätsstädten Bochum, Dortmund und Essen (in Duisburg nur eingeschränkt) macht sich der Zuzug von Studierenden und möglicherweise auch Berufsanfängern bemerkbar. Die Kohorten der 20- bis 25-Jährigen sind hier wesentlich stärker vertreten als die der 15- bis 19-Jährigen vor fünf Jahren. In anderen Städten wie Hagen und Herne bleiben die Zahlen etwa stabil, während Moers sogar Verluste in diesen Alterskohorten verzeichnet.

Der Vergleich der Alterskohorten zwischen 15 und 25 Jahren einerseits und zwischen 55 und 65 Jahren andererseits kann Hinweise auf die Entwicklung der Erwerbsbevölkerung in den nächsten 10 Jahren liefern. Es ist charakteristisch, dass in allen Städten die „ausscheidenden“ Jahrgänge von Jahr zu Jahr stärker werden, während die „hineinwachsenden“ von Jahr zu Jahr schwächer werden. In Städten wie Moers, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen und Witten wird der Saldo zunächst negativ, und auf mittlere Sicht können bestenfalls die Städte mit hohen Zuwächsen junger Erwachsener ihre Erwerbsbevölkerung stabil halten.

Bevölkerungsbewegungen

Natürliche Bevölkerungsbewegungen – Geburten und Sterbefälle- Die natürlichen Bevölkerungsbewegungen bestehen aus den Geburten und den Sterbefällen. Im Folgenden wird der Saldo der natürlichen Bevölkerungsbewegung dargestellt, der das Verhältnis der allgemeinen Geburtenrate zur allgemeinen Sterberate (Anzahl der Geburten bzw. Sterbefälle pro 1.000 Einwohner) beschreibt. Zusammen mit dem Wanderungssaldo bestimmt er die Bevölkerungsentwicklung.

Ein Indikator, der die Bevölkerungszusammensetzung berücksichtigt, ist die zusammengefasste Geburten- oder Fruchtbarkeitsziffer. Diese Ziffer wird als Summe der altersspezifischen Fruchtbarkeitsziffern der Frauen im Alter von 15 bis unter 45 Jahren berechnet. In öffentlichen Diskussionen wird die zusammengefasste Geburtenziffer häufig als durchschnittliche Kinderzahl pro Frau interpretiert.

Ergebnisse

Dortmund mit dem günstigsten und Bottrop mit dem ungünstigsten Verhältnis von Geburten zu Sterbefällen – Geburtenziffer in den meisten Städten unter 1,40

Die höchste Geburtenrate und die zweitniedrigste Sterberate in Moers führen dazu, dass der Saldo der natürlichen Bevölkerungsbewegungen im Jahr 2013 in Dortmund am günstigsten ausfällt. Die Anzahl der Sterbefälle liegt lediglich knapp 40% über der Anzahl der Geburten. Dahinter folgen Essen (mit einer höheren Sterberate) und Moers (mit einer niedrigeren Geburtenrate).

Das andere Extrem bildet Bottrop: Die Geburtenrate ist die niedrigste unter den betrachteten Städten, und im Jahr 2013 starben 90% mehr Menschen als geboren wurden. Mülheim an der Ruhr, Witten und Oberhausen weisen ähnlich hohe Werte von knapp 80% auf.

Es scheint eine positive Korrelation zwischen der Stadtgröße und der Geburtenrate zu geben. Nur in den drei großen Städten Dortmund, Essen und Duisburg liegen die Geburtenraten über 8 pro 1.000 Einwohner, während sie in den kleineren Städten wie Witten  und Bottrop deutlich niedriger sind.

In allen Städten war der relative Sterbeüberschuss im Jahr 2013 höher als im Jahr 2008. Dies ist auf einen geringeren Rückgang der Geburtenraten im Vergleich zu den steigenden Sterberaten zurückzuführen. Dabei sind die Veränderungen in den größeren (Universitäts-)Städten und auch in Gelsenkirchen moderater als in den mittleren und kleineren Städten. Hagen führt diese Entwicklung an, mit einem Anstieg von 41 % im Jahr 2008 auf 71 % im Jahr 2013.

Seit 2009 haben die Städte aufgrund des negativen Saldo der natürlichen Bevölkerungsbewegungen zwischen 1,7 % (Dortmund) und 2,8 % (Herne) ihrer Ausgangsbevölkerung Ende 2008 verloren.

Der Anteil der Frauen im gebärfähigen Alter von 15 bis 44 Jahren an der Bevölkerung variiert im Jahr 2013 zwischen 16,5 % in Mülheim an der Ruhr und 18,8 % in Dortmund (vgl. Tab. 4.2 und Abb. 28). Neben Dortmund weisen auch die anderen Universitätsstädte Bochum, Duisburg und Essen Anteile von 18 % oder mehr auf (vgl. Abb. 27).

Seit Ende 2008 ist die Anzahl der Frauen im gebärfähigen Alter in allen Städten rückläufig. Auch hier schneiden die großen Universitätsstädte mit Rückgängen zwischen 3,1 % (Essen) und weniger als 4 % (Bochum, Dortmund) besser ab als die anderen Städte. Bottrop und Witten haben mehr als 8 % verloren, während Moers sogar mehr als 9 % verzeichnet.

Die zusammengefasste Geburtenziffer erreicht im Jahr 2013 nur in Mülheim an der Ruhr und Hagen den oft zitierten Schwellenwert von 1,40. In Duisburg, Herne und Moers liegt er knapp darunter. In den Universitätsstädten Essen und Dortmund entspricht die Geburtenziffer mit 1,32 bzw. 1,33 dem Durchschnitt aller Städte. In Bochum ist sie mit 1,19 sogar niedriger als in jeder anderen betrachteten Stadt. Dies könnte auf niedrigere Geburtenraten bei Studierenden zurückzuführen sein, während in Essen und Dortmund möglicherweise höhere Geburtenraten bei den Migrantengruppen dies kompensieren.

Wanderungsbewegungen über die Stadtgrenzen, einschließlich Zuzüge und Fortzüge, können sowohl die Einwohnerzahl als auch die Bevölkerungsstruktur einer Stadt verändern. Neben dem Saldo der natürlichen Bevölkerungsbewegungen, also der Differenz zwischen Geburten und Sterbefällen, ist der Saldo der Wanderungsbewegungen ein wichtiger Indikator für den demografischen Wandel. Die Gesamtfluktuation ergibt sich unter Berücksichtigung innerstädtischer Umzüge.

Während der Saldo der natürlichen Bevölkerungsbewegungen in der Regel nur geringfügigen Schwankungen unterliegt, kann der Saldo der Wanderungsbewegungen oft einen wechselhaften Verlauf nehmen. Die individuellen Gründe und Entscheidungen für Zuzüge oder Fortzüge können vielfältig sein. Neben persönlichen Motiven wie Heirat oder Scheidung ist insbesondere die durch Ausbildung oder Beruf bedingte Mobilität zu berücksichtigen. Universitätsstandorte sind beispielsweise besonders attraktiv für junge Menschen, während gute Arbeitsmarktbedingungen Arbeitskräfte aus anderen Städten und Ländern anziehen. Politische Entscheidungen können ebenfalls Einflussfaktoren für Wanderungen sein, wie z. B. die EU-Erweiterung, das Ende der Übergangsregelungen zur Freizügigkeit, die Euro-Krise und die damit verbundenen wirtschaftlichen Probleme in einigen Mitgliedsstaaten. Darüber hinaus haben zunehmende bewaffnete Konflikte und steigende Flüchtlingszahlen Auswirkungen auf die Zuwanderung in die betrachteten Städte der Metropole Ruhr.

Die aktuellen Hauptursachen für deutlich unterschiedliche Wanderungsbewegungen zwischen den beteiligten Städten sind vor allem die Zuzüge und Fortzüge von Studierenden in Städten mit Universitäten oder Fachhochschulen sowie die Wanderungsentscheidungen von EU-Neubürgern aus Bulgarien und Rumänien. In Oberhausen beeinflussen insbesondere Zu- und Fortzüge zum Friedensdorf die Wanderungsstatistik.

Der überwiegende Teil der Zuwanderer befindet sich im erwerbsfähigen Alter, insbesondere zwischen 18 und unter 30 Jahren.

Im Jahr 2013 sind zwischen 4% und 5% der Bevölkerung in fast allen Städten zugezogen. Nur Dortmund weist mit einem Zuzugsanteil von 5,5% einen höheren Wert auf, während Bottrop mit 3,3% darunter liegt.

Das Muster der Zuzugsanteile nach Altersgruppen ist in allen Städten vergleichbar. Die höchsten Anteile an Zuzügen finden sich bei der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter. Hier ist Dortmund mit 7,1% am höchsten, während Bottrop mit 4,1% den niedrigsten Anteil verzeichnet.

Zuzüge von Personen im Alter von 65 Jahren oder älter spielen in allen Städten eine untergeordnete Rolle, mit Anteilen von meist unter 1% der Bezugsbevölkerung.

Bei Zuzügen von Minderjährigen, die in der Regel auf Familienwanderungen hinweisen, liegen die Zuzugsanteile meist auf durchschnittlichem Niveau. Lediglich in Duisburg (6,7%) und Gelsenkirchen (6,0%) sind die Zuzugsanteile deutlich höher, möglicherweise im Zusammenhang mit Zuwanderungen aus Bulgarien und Rumänien.

Der Anteil der verschiedenen Altersgruppen an den Zuzügen spiegelt sich in den Daten wider. In Duisburg und Gelsenkirchen liegt der Anteil der Minderjährigen an den Zuzügen bei über 20%, während er in Bochum und Essen unter 13% liegt. Der Anteil der 65-jährigen oder älteren Zuwandernden bleibt auch bei den höchsten Werten (Bottrop, Moers, Mülheim an der Ruhr) unter 6%, während er bei den niedrigsten Werten (Bochum, Duisburg) unter 3% bleibt. Der überwiegende Teil der Zuwandernden liegt somit im Alter zwischen 18 und 64 Jahren. Der Anteil liegt bei mindestens 75,1% (Duisburg) und maximal 85,7% (Bochum).

Die Zuzugszahlen nach Altersjahrgängen zeigen in allen Städten ein ähnliches Muster, wenn auch mit unterschiedlicher Ausprägung. Es gibt einen deutlichen Anstieg der Zuzugszahlen ab dem 18. Lebensjahr bis etwa zum 25. Lebensjahr. Danach nehmen die Zahlen degressiv ab, zuerst schnell und dann langsamer in den höheren Altersjahrgängen. Diese Muster sind 2013 besonders stark in den Universitätsstädten ausgeprägt, mit Spitzenwerten von etwa 1.500 Zuzügen pro Jahrgang in Dortmund, 1.300 in Essen, 950 in Bochum und 900 in Duisburg. In Bottrop, Moers und Witten sind die Kurven im Vergleich dazu flacher, mit Höchstwerten jeweils unter 200.

Die Entwicklung der Altersstruktur der Zuwandernden zwischen 2008 und 2013 ist in den meisten Städten relativ stabil, es gibt jedoch auch Veränderungen. In Duisburg und Gelsenkirchen wurde in den Jahren 2012/13 ein starker Anstieg bei den unter 18-Jährigen auf Kosten der 18- bis 64-Jährigen verzeichnet. Dies ist zum Teil auf einen hohen Anteil von Kindern und Jugendlichen bei der Zuwanderung aus Bulgarien und Rumänien zurückzuführen. Der Anteil der 65-jährigen oder älteren Zuwandernden geht leicht zurück, wobei die Unterschiede zwischen den Städten geringer werden.

Die Fortzugsrate weist hohe strukturelle Ähnlichkeiten zur Zuwanderung auf, meist auf einem niedrigeren Niveau.

Im Jahr 2013 hatte Duisburg mit 4,6% der Ausgangsbevölkerung die höchste Fortzugsrate, dicht gefolgt von Moers (4,5%) sowie Dortmund und Bochum (je 4,4%). Die Stadt Bottrop verzeichnete mit 2,8% den geringsten Bevölkerungsverlust durch Fortzüge. Ähnlich wie bei den Zuzügen ist auch bei den Fortzügen der Anteil bei der erwerbsfähigen Bevölkerung am höchsten. In den meisten Städten liegt er zwischen 5% und 6% der Bezugsbevölkerung, während er in Herne, Gelsenkirchen und insbesondere Bottrop (3,6%) darunter liegt. Bei den Minderjährigen liegt die Fortzugsrate meist zwischen 3% und 4%, bei den 65-Jährigen oder Älteren knapp über einem Prozent. Auch hier sind die Werte für Bottrop mit 2,6% bzw. 0,9% am niedrigsten.

Ähnlich wie bei den Zuzügen stellen auch bei den Fortzügen die 18- bis 64-Jährigen mit rund vier Fünfteln die mit Abstand größte Gruppe dar. Der Anteil dieser Altersgruppe liegt mindestens bei etwa 80%.

Im Jahr 2013 lag der Anteil der 18- bis 64-Jährigen bei 77,3% in Gelsenkirchen und 77,4% in Moers, während er in Bochum mit 83,8% seinen Höchstwert erreichte. Bochum hatte dementsprechend den geringsten Anteil an Minderjährigen unter allen Städten (11,1%). Die höchsten Anteile von Minderjährigen lagen bei 16% und mehr in Städten wie Oberhausen, Duisburg und Gelsenkirchen. Der Anteil der 65-jährigen oder älteren Personen blieb mit Werten zwischen 4,8% (Dortmund) und 8,6% (Moers) deutlich dahinter zurück.

Die Kurven der Fortzüge nach Altersjahrgängen zeigen ähnliche Muster wie die Kurven der Zuzüge. Ab dem 18. Lebensjahr bis etwa zum 25. Lebensjahr steigen die Fortzugszahlen stark an und sinken dann meist genauso schnell. Allerdings ist die Ausprägung in den meisten Städten weniger stark als bei den Zuzügen, was bedeutet, dass die Wanderungsbilanz in dieser Altersgruppe positiv ist. Dies gilt insbesondere für Dortmund, Essen und Bochum, aber auch für Gelsenkirchen und Herne, wenngleich in geringerem Maße für Duisburg.

Die Betrachtung der Altersstruktur in der Entwicklung seit 2008 zeigt einen rückläufigen Anteil von Minderjährigen auf hohem Niveau und einen steigenden Anteil von 18- bis 64-jährigen Personen, die abwandern, insbesondere in Oberhausen (vor allem zwischen 2009 und 2011). In Duisburg ist es umgekehrt, hier steigen die Anteile von Minderjährigen und sinken die Anteile von 18- bis 64-jährigen fortziehenden Personen. Bei den Anteilen der 65-jährigen oder älteren Personen, die fortziehen, schwanken die Werte von Jahr zu Jahr geringfügig, ohne dass eine allgemeine Tendenz erkennbar ist.

Insgesamt haben sich die Wanderungssalden zwischen 2008 und 2013 in allen Städten positiv entwickelt, insbesondere in den Universitätsstädten. Während die meisten Städte 2008 und 2009 noch negative Wanderungssalden aufwiesen, verzeichnet seit 2012 nur noch Hagen mehr Fort- als Zuzüge. In den übrigen Städten liegen die Wanderungsgewinne 2013 zwischen 0,1% der Ausgangsbevölkerung in Witten und 1,0% oder mehr in Dortmund, Gelsenkirchen und Herne.

Die Betrachtung nach Altersjahrgängen im Jahr 2013 zeigt durchweg leichte positive Salden bei den Minderjährigen. Besonders deutlich sind die Wanderungsgewinne in dieser Altersgruppe in Duisburg und Gelsenkirchen, was wohl auf den starken Zuzug von minderjährigen bulgarischen und rumänischen Staatsangehörigen in diesen beiden Städten zurückzuführen ist.

Bei jungen Erwachsenen verzeichnen gerade die großen Universitätsstädte deutliche Zuwächse. In Bochum beschränken sich die positiven Salden auf die Altersgruppe der 18- bis unter 25-Jährigen, während in Essen und Dortmund die Gewinne bis etwa zum 30. Lebensjahr anhalten. In Duisburg ist der Anstieg weniger stark ausgeprägt. Auch in Gelsenkirchen und Herne sind die Salden in dieser Altersgruppe deutlich positiv. Lediglich Hagen weist in dieser Altersgruppe ein negatives Ergebnis auf.

Bei älteren Erwachsenen (ca. 30 bis 64 Jahre) werden die Unterschiede zwischen Zu- und Fortzügen generell geringer. Die Ergebnisse variieren zwischen den Städten.

Die Bilanz bei den älteren Jahrgängen fällt eher positiv aus. Nur Herne, Mülheim an der Ruhr, Bottrop und Witten erreichen eine ausgeglichene Wanderungsbilanz bei den 65-Jährigen oder Älteren. Deutlich mehr Fortzüge als Zuzüge gibt es hingegen insbesondere in Hagen, Duisburg und Moers. Somit wird die These der Reurbanisierung, also der Wanderung in urbane Strukturen bzw. einer Rückwanderung aus dem Umland nach Abschluss der Familienphase, nicht gestützt.

Fluktuation

In allen Städten gibt es mehr Umzüge als Fortzüge. In allen Städten ist die Zahl der innerstädtischen Umzüge größer als die Zahl der Fortzüge, was bedeutet, dass der Großteil der Wohnungswechsel innerhalb der Stadt stattfindet. Die Relation variiert zwischen den Städten. In Hagen und Essen ist die Zahl der Umzüge doppelt so hoch wie die Zahl der Fortzüge, während die Differenz in Gelsenkirchen und Duisburg geringer ausfällt.

Die Fluktuationsrate ergibt sich aus der Summe von Umzügen, Zuzügen und Fortzügen im Verhältnis zur Ausgangsbevölkerung. Die Städte mit den höchsten Fluktuationsraten im Jahr 2013 waren Dortmund (17,8%), Essen (17,0%), Hagen (16,8%) und Bochum (16,4%). Auf einem mittleren Niveau (zwischen 14% und 15%) lagen Oberhausen, Witten, Duisburg und Mülheim an der Ruhr. Relativ wenige Wohnungswechsel gab es in Herne (13,2%), Gelsenkirchen (12,9%) und vor allem Bottrop (10,6%).

Zwischen 2008 und 2011 blieben die Fluktuationsraten weitgehend stabil. Ab 2012 und 2013 stiegen sie in den meisten, wenn auch nicht allen Städten an.

Wanderungen von Personen mit deutscher und anderer Staatsangehörigkeit sowie Nichtdeutschen. / Zuzüge

Das relative Zuzugsvolumen ist bei Personen mit Doppelstaatschaft und Nichtdeutschen deutlich höher. In allen Städten sind im Vergleich zur Gesamtbevölkerung am Ende des Vorjahres deutlich mehr Personen mit Doppelstaatschaft und Nichtdeutsche zugezogen als Deutsche ohne weitere Staatsangehörigkeit. Der Anteil der Letzteren liegt zwischen 2,5% in Bottrop und 3,9% in Moers, während er bei ersteren zwischen 6,8% in Bottrop und 11,2% in Gelsenkirchen liegt. Diese Unterschiede gelten für alle Altersgruppen in etwa gleichem Maße, wobei die Struktur vergleichbar ist: In beiden Gruppen sind die Anteile bei den 18- bis 64-Jährigen am höchsten und bei den 65-Jährigen oder Älteren am niedrigsten.

Die Altersstruktur weist Unterschiede auf. Der Anteil der Minderjährigen ist bei den Deutschen ohne weitere Staatsangehörigkeit in allen Städten niedriger, während der Anteil der Zuwandernden im Alter von 65 Jahren oder älter bei Personen mit Doppelstaatschaft und Nichtdeutschen deutlich höher ist. In beiden Gruppen weist Essen die geringsten Anteile an Personen unter 18 Jahren und im Alter von 65 Jahren oder älter auf.

Bei den Deutschen ohne weitere Staatsangehörigkeit ist der Anteil der Zuwandernden unter 18 Jahren zwischen 2008 und 2013 gesunken, während er bei Personen mit Doppelstaatschaft und Nichtdeutschen mit starken jährlichen Schwankungen tendenziell gestiegen ist und deutliche Unterschiede zwischen den Städten aufweist.

Bei den 18- bis 64-Jährigen steigt hingegen der Anteil der Zuwandernden ohne weitere Staatsangehörigkeit in den meisten Städten an, während er bei der Vergleichsgruppe mit wiederum starken jährlichen Schwankungen abnimmt.

Der Anteil der Zuwandernden im Alter von 65 Jahren oder älter liegt bei Personen mit Doppelstaatschaft und Nichtdeutschen konstant bei 1% bis 3%, während er bei Deutschen ohne weitere Staatsangehörigkeit nur in Essen konstant unter 5% bleibt. In den anderen Städten sind die Anteile höher und schwanken stärker, wobei die Tendenz stabil ist.

Fortzüge

Wie bei den Zuzügen ist auch das relative Volumen der Fortzüge bei Personen mit Doppelstaatschaft und Nichtdeutschen höher.

Ähnlich wie bei den Zuzügen ist auch bei den Fortzügen das relative Umzugsvolumen bei Personen mit Doppelstaatschaft und Nichtdeutschen deutlich höher als bei Deutschen ohne weitere Staatsangehörigkeit. Die Anteile der Deutschen ohne weitere Staatsangehörigkeit schwanken lediglich zwischen 2,6% (Bottrop) und 4,1% (Moers) der Gesamtbevölkerung, während die Unterschiede bei der Vergleichsgruppe wesentlich größer sind. Die Spanne reicht von 4,1% in Bottrop bis 9,2% in Oberhausen. Dies ist auch darauf zurückzuführen, dass Oberhausen mit einer Fortzugsquote von 9,3% bei den unter 18-jährigen Personen mit Doppelstaatschaft und Nichtdeutschen extrem abweicht (übrige Städte: 2,6% bis 5,1%).7.

Auch in Bezug auf die Altersstruktur (vgl. Abb. 43 und 51, Tab. 4.16 und 4.24) ähneln die Fortzüge den Zuzügen: Deutsche ohne weitere Staatsangehörigkeit weisen höhere Anteile älterer Bevölkerung und niedrigere Anteile jüngerer Bevölkerung auf. Eine Ausnahme bildet lediglich Herne, wo der Anteil Minderjähriger bei den Fortzügen von Deutschen ohne weitere Staatsangehörigkeit mit 14,6% geringfügig höher ist als bei Personen mit Doppelstaatschaft und Nichtdeutschen (13,5%).

Bilanz bei der deutschen Bevölkerung ohne weitere Staatsangehörigkeit ist bestenfalls ausgeglichen, während der Zuwachs bei Personen mit Doppelstaatschaft und Nichtdeutschen von Jahr zu Jahr wächst.

Mit Ausnahme von Essen (+0,1%) weisen alle Städte im Jahr 2013 einen negativen Wanderungssaldo bei der deutschen Bevölkerung ohne weitere Staatsangehörigkeit auf (vgl. Tab. 4.19). Hagen verzeichnet den größten Verlust mit -0,7%. Die Ergebnisse in den Altersgruppen sind uneinheitlich: Bei den Minderjährigen sind die Salden in allen Städten nahezu ausgeglichen, während es bei den 65-jährigen oder älteren Personen fast immer Verluste gibt, mit einem Höchstwert von -0,7% in Hagen. Die größte Variation zeigt sich bei der erwerbsfähigen Bevölkerung, hier weist Essen einen Zuwachs von 0,3% auf, während Hagen einen Rückgang von -0,8% im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet.

Bei Personen mit Doppelstaatschaft und Nichtdeutschen sieht die Situation deutlich anders aus. Im Vergleich zum Vorjahr ist ihre Zahl in den Städten im Jahr 2013 um 1,3% (Hagen) bis 4,8% (Gelsenkirchen) gestiegen. Auch Herne verzeichnet einen bedeutenden Zuwachs von 4,5%. Die Anzahl der unter 18-Jährigen ist durchgängig gestiegen (um 1,5% bis 4,8%), ebenso wie die Zahl der 18- bis 64-Jährigen (um 1,4% bis 5,7%). Bei den 65-Jährigen oder Älteren hingegen gibt es eine uneinheitliche Entwicklung.

In der Entwicklung seit 2008 zeigen die jährlichen Wanderungssalden bei der deutschen Bevölkerung ohne weitere Staatsangehörigkeit im Allgemeinen konstante Werte zwischen 0 % und -1 %, mit gelegentlichen Ausnahmen. Bei den Doppelstaatern/-innen und Nichtdeutschen (vgl. Abb. 54) hingegen nehmen die Zuzüge immer mehr zu. Im Jahr 2009 lagen alle Salden zwischen -2 % und +2 % der Bezugsbevölkerung. Seitdem sind sie kontinuierlich angestiegen, und im Jahr 2013 bewegen sie sich zwischen +1 % und +5 %.

Die Fluktuationsraten unterscheiden sich deutlich zwischen der deutschen Bevölkerung ohne weitere Staatsangehörigkeit und den Doppelstaatern/-innen und Nichtdeutschen. Im Jahr 2013 liegen die Raten bei den Deutschen ohne weitere Staatsangehörigkeit zwischen 9,2 % in Bottrop und 14,1 % in Essen. Bei den Doppelstaatern/-innen und Nichtdeutschen liegen die Werte zwischen 20 % und 30 %. Die niedrigste Rate findet sich auch hier in Bottrop (20,3 %), während die höchsten Raten in Essen (29,1 %) und Oberhausen (29,0 %) verzeichnet werden.

Abgesehen von leichten Rückgängen im Jahr 2010 ist die Fluktuationsrate der Bevölkerung mit ausschließlich deutscher Staatsangehörigkeit über die Jahre stabil geblieben. Im Gegensatz dazu sind die Anteile bei den Doppelstaatern/-innen und Nichtdeutschen zwischen 2008 und 2013 tendenziell gestiegen.

Die Informationen zur Struktur der Haushalte werden, wie auch die Angaben zur Bevölkerungsstruktur, aus den Einwohnerdaten der Melderegister gewonnen. Zur Generierung der statistischen Haushaltsinformationen wird das weit verbreitete Programm HHGen der KOSIS-Gemeinschaft verwendet. In mehreren Prüfschritten, wie dem Vergleich von Familiennamen, Geburtsnamen und Einzugsterminen an der Wohnadresse, werden die Personen, die an derselben Wohnadresse gemeldet sind, zu Personen-gemeinschaften und letztendlich zu Haushalten gruppiert. Es ist wichtig zu beachten, dass diese Methode zur Haushaltsgenerierung als Schätzverfahren betrachtet werden sollte. Aufgrund verschiedener Aspekte, wie beispielsweise der freien Namenswahl in einer Ehe, können nicht alle Informationen über das Zusammenleben von Personen eindeutig identifiziert werden. Dadurch kann es insbesondere zu Überschätzungen bei der Anzahl der Einpersonenhaushalte kommen.

Im Jahr 2013 hatten die Universitätsstädte Dortmund, Essen und Bochum den höchsten Anteil an Einpersonenhaushalten (zwischen 47,1 % und 48,7 %) (vgl. Abb. 56). Der Anteil der Zweipersonenhaushalte variierte zwischen einem guten Viertel (26,6 % in Gelsenkirchen) und knapp einem Drittel (32,8 % in Moers). Große Haushalte mit vier oder mehr Personen waren am häufigsten in Gelsenkirchen (14,5 %) anzutreffen, während Bochum (10,3 %) und Essen (10,4 %) die geringsten Anteile aufwiesen.

Im Zeitraum von 2008 bis 2013 ist in den meisten Städten der Anteil der Einpersonenhaushalte an allen Haushalten kontinuierlich angestiegen. Duisburg verzeichnete den höchsten Anstieg mit knapp 4 Prozentpunkten. In Gelsenkirchen schwankte der Anteil und lag 2013 bei 46,0 %, geringfügig niedriger als im Jahr 2008 (46,7 %). In Mülheim an der Ruhr stieg der Anteil bis 2012 auf 45,2 % an und fiel im Jahr 2013 auf 44,9 % zurück.

Der allgemeine Bevölkerungsrückgang zwischen 2008 und 2013, mit Ausnahme von Dortmund, spiegelt sich auch in der Veränderung der durchschnittlichen Haushaltsgröße wider. In allen Städten außer Gelsenkirchen und Mülheim an der Ruhr nahm die Haushaltsgröße von Jahr zu Jahr ab. In Gelsenkirchen schwankte die Haushaltsgröße im Betrachtungszeitraum zwischen Zunahme und Rückgang. In Mülheim an der Ruhr war die Anzahl der Personen pro Haushalt bis 2012 rückläufig (1,95) und stieg im Jahr 2013 auf 1,97 an.

Im Jahr 2013 lebten nur etwa in jedem fünften Haushalt minderjährige Kinder. Der Anteil der Haushalte mit minderjährigen Kindern ging von 2008 bis 2013 in allen Städten kontinuierlich zurück.

Quelle: AG Ruhr / Bild: pixabay von H. Aust

 

 

 

 

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