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Die KfW-Förderung

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Was ist die KfW-Förderung?

Die KfW ist eine staatliche Förderbank, die im Auftrag der Bundesregierung agiert. Sie bietet zinsgünstige Kredite und Zuschüsse für verschiedene Immobilienprojekte. Die Förderung umfasst dabei sowohl Neubauten als auch Sanierungen bestehender Immobilien, mit einem besonderen Fokus auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Die KfW-Baufinanzierung ähnelt einem Annuitätendarlehen mit festem Zinssatz und monatlichen Raten. Ein Unterschied ist die Möglichkeit, die Tilgung in den ersten fünf Jahren zu pausieren.

Wer kann eine KfW-Förderung beantragen?

Grundsätzlich kann jeder, der ein Immobilienprojekt in Deutschland plant, eine KfW-Förderung beantragen. Dazu gehören Privatpersonen, Unternehmen, Kommunen und öffentliche Einrichtungen. Wichtig ist, dass die Immobilie bestimmte Standards erfüllt und der Antrag vor Beginn des Projekts gestellt wird.

Wie beantrage ich eine KfW-Förderung?

Um eine KfW-Förderung zu erhalten, müssen Sie zunächst einen Energieberater konsultieren. Der Antrag auf Förderung muss vor Beginn der Baumaßnahmen gestellt werden.

Wie hoch ist die maximale KfW-Förderung?

Die maximale Förderhöhe variiert je nach Programm. Für Sanierungen zum KfW-Effizienzhaus können bis zu 120.000 Euro pro Wohneinheit als Investitionszuschuss gewährt werden.

Welche Unterlagen sind für die Antragstellung nötig?

Für die Antragstellung benötigen Sie verschiedene Dokumente, darunter eine Meldebestätigung, einen Grundbuchauszug und Einkommenssteuerbescheide. Bei einem Kauf ist der vollständige Kaufvertrag erforderlich.

Wie lange dauert die Auszahlung der KfW-Förderung?

Nach erfolgreicher Antragstellung und Prüfung erfolgt die Auszahlung in der Regel zum nächsten Monatsende. Bei eventuellen Unstimmigkeiten in den Unterlagen kann es zu Verzögerungen kommen.

Wie hoch sind die Zinsen bei der KfW?

Der effektive Jahreszins eines KfW-Darlehens liegt beispielsweise bei 2,74 Prozent für eine Laufzeit von 25 Jahren mit einer Zinsbindung von zehn Jahren. Die Zinssätze sind in der Regel niedriger als bei herkömmlichen Kreditinstituten.

Wie hoch ist der Tilgungszuschuss bei KfW 55?

Bei Neubau mit KfW 55-Standard kann ein Tilgungszuschuss von bis zu 18.000 Euro gewährt werden.

Antragsprozess für ein KfW-Darlehen

  • Antragstellung bei einem Finanzierungspartner (Banken, Sparkassen, Versicherungen).
  • Beratung und Unterstützung durch den Finanzierungspartner.
  • Bewilligung und Weiterleitung der Förderung.
  • Einrichtung eines KfW-Baukredit-Kontos beim Finanzierungspartner
 

Welche  KfW-Programme gibt es noch?

Die KfW bietet diverse Programme für verschiedene Bauprojekte und Zwecke, darunter:

  • KfW 124 (Wohneigentumsprogramm)
  • KfW 151/152 (Sanierung)
  • KfW 153 (Energieeffizientes Bauen)
  • KfW 159 (Altersgerechtes Umbauen)
  • KfW 424 (Baukindergeld)
  • KfW 440 (E-Ladestationen)
 

Welche Voraussetzungen muss eine Wohneinheit für KfW erfüllen?

Eine förderfähige Wohneinheit muss einen eigenen Zugang, eine Küche oder Kochnische, Badezimmer und Toilette besitzen und für dauerhafte Wohnzwecke geeignet sein.

Wie wird das KfW-Darlehen ausgezahlt?

Die KfW-Förderkredite werden in der Regel als Gesamtsumme oder in Teilsummen innerhalb des ersten Jahres nach der Kreditbewilligung ausgezahlt. Bei Baukindergeld erfolgt die Auszahlung jährlich über einen Zeitraum von 10 Jahren.

Kann ein KfW-Darlehen abgelehnt werden?

Ja, eine Ablehnung ist möglich, wenn die Bonitätskriterien nicht erfüllt werden oder die KfW-Kreditkriterien nicht eingehalten werden.

Welche Vor- und Nachteile hat die KfW-Baufinanzierung?

Vorteile:

  • Verschiedene Laufzeit- und Zinsbindungsvarianten
  • Tilgungsfreie Anlaufjahre
  • Kombinierbar mit anderen Förderprogrammen
 

Nachteile:

  • Oft zweckgebunden und mit Zusatzkosten für künftige Verwendung
  • Zinsbindungen sind auf maximal 10 Jahre beschränkt
  • Tilgungsraten erhöhen sich nach tilgungsfreien Jahren